
In einem Dienstleistungsunternehmen wurden sachliche Differenzen zwischen zwei Abteilungen persönlich ausgetragen, es fand kaum noch Austausch von Informationen statt. Die Querelen auf Führungsebene setzten sich auf Mitarbeiterebene fort. Beide Seiten sahen sich im Recht. Die Abteilungen beschäftigten sich nur noch mit sich selbst und produzierten erhebliche vermeidbare Kosten. Mittels eines strukturierten Mediationsprozesses, in dem alle Themen von beiden Seiten offen angesprochen und die jeweiligen Sichtweisen kommuniziert wurden, stand einer gemeinsamen Konfliktlösung und der Neuausrichtung der Abteilungen nichts mehr im Weg.
Zwei Mediziner mit einer etablierten Gemeinschaftspraxis hatten immer häufiger starke Auseinandersetzungen über Urlaubsregelungen, Kostentransparenz und Ausrichtung der Praxis. Die Stimmung war schlecht, das Personal beklagte sich, Patienten blieben weg.
Eine Trennung, unter Hinzunahme eines Anwalts, war bereits ins Auge gefasst. Diese hätte erhebliche Kosten zur Folge gehabt. Wir haben einen Mediationsprozess eingeleitet, der es beiden Parteien ermöglichte, alle Themen offen anzusprechen und die jeweiligen Interessen deutlich zu kommunizieren. So fanden beide zu einer gemeinsamen Lösung – statt teurer gerichtlicher Auseinandersetzung erfolgte eine tragfähige Mediationsvereinbarung.